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Wie entstehen weiße Flecken an den Zähnen?

Auf den Schneidezähnen stechen sie besonders hervor – weiße Verfärbungen oder Flecken auf den Zähnen. Nahezu jedes vierte Kind hat weiße Flecken im Laufe der Zahnreifung. Die Gründe sind vielschichtig, häufig gehen sie jedoch aus einer überdosierten Fluoridaufnahme hervor. Daher entstehen auch weiße Flecken im Erwachsenenalter.

Welche weiteren Gewohnheiten die Entstehung der ungewünschten, weißen Flecken begünstigen und mit welchen Maßnahmen Sie den Zahnschäden entgegenwirken, erklären wir Ihnen in diesem Blogbeitrag.

Ursache für weiße Flecken an den Zähnen

Weiße Flecken an den Zähnen deuten darauf hin, dass der Zahnschmelz an dieser Stelle nicht richtig entwickelt ist. Erste Signale liefern Schmerzen beim Trinken von Warm- oder Kaltgetränken. Außerdem können sie auf Karies im Anfangsstadium hinweisen. Die Folge eines Zahnunfalls ist als Ursache ebenso möglich. Kommt es möglicherweise zu einem Sturz und die Milchzähne werden in Mitleidenschaft gezogen, können auch in den bleibenden Zähnen Schäden entstehen, die sich später in weißen Flecken äußern.

Weiße Flecken – Symptome einer Fluorose

Am häufigsten ist eine Fluorose der Grund, wenn kalkig-weiße Flecken auf den Zähnen auftauchen. In der Zahnmedizin spricht man von „White Spots“.

Fluorid dient ursprünglich in erster Linie als Schutz vor Karies. Eine Überdosierung während der Zahnentwicklung hemmt jedoch die wichtige Bildung von Zahnschmelz. Eltern sollten deshalb die Ernährung ihrer Kinder im Blick haben und auf übermäßigen Konsum von Fluorid achten. Kinder verschlucken zum Beispiel schnell leichte Mengen an Zahnpasta, in denen viel Fluorid enthalten ist. Passiert dies öfter und wiederkehrend, hat die Fluorose leichtes Spiel sich zu entwickeln.

Folgende Mittel können einen hohen Fluoridgehalt aufweisen:

  • Fluoridtabletten
  • Zahnpasta
  • Speisesalz

Regelmäßige Kontrolle im Kindesalter sinnvoll

Je schneller die White Spots entdeckt werden, umso besser gelingt das Entfernen. Betroffene empfinden es einerseits aus ästhetischen Gründen störend, andererseits leidet auch die Widerstandsfähigkeit der Zahnoberfläche darunter. Die Behandlung kann sich später sehr aufwändig und kostenintensiv gestalten. Im ausgewachsenen Alter kann man beispielsweise mit Hilfe von Veneers die lästigen weißen Flecken loswerden. Veneers sind hauchdünne Keramikschalen, die auf der Zahnoberfläche eingesetzt werden. Eine andere Methode nennt sich „Icon-Behandlung“. Hier wird sehr schonend ein durchsichtiger Kunststoff in die betroffenen Zahnareale infiltriert. Die Flecken verschwinden!

Den Flecken vorzubeugen, bleibt die beste und einfachste Methode. Vor allem bei Kindern empfiehlt sich nicht nur deshalb ein regelmäßiger Kontrollbesuch beim Zahnarzt.

Für das richtige Maß an Fluorid bei der verwendeten Kinderzahnpasta lässt sich folgende Formel leicht merken:

Kinder bis 6 Jahre → Zahnpasta mit Fluoridanteil bis maximal 500 ppm

Kinder ab 6 Jahre → Zahnpasta mit Fluoridanteil ab 500 ppm

Nicht nur die Kleinen sind von weißen Flecken besonders gefährdet: Zahnspangenträger sollten ebenfalls ihre Zahnpflege nicht vernachlässigen, da die Zahnoberfläche durch die Spange besonders beansprucht wird.

Was tun, wenn leichte weiße Flecken sichtbar sind?

Vermeiden Sie umgehend die weitere Zugabe von fluoridhaltigen Mitteln, sobald Sie die Flecken bemerken. In der Regel sollte bei leichten Verfärbungen keine fachmedizinische Betreuung notwendig sein. Wenn allerdings eine schwere Fluorose vorliegt und die Zähne stark angegriffen sind, begeben Sie sich umgehend in zahnärztliche Behandlung. Ein Facharzt klärt Sie über Therapiemaßnahmen auf, um die Zahnschäden in den Griff zu bekommen. Bedenken Sie, dass es nicht nur um optische Aspekte geht, sondern die wichtige Schutzfunktion des Zahnschmelzes angegriffen wird. Die gute Nachricht: eine solche Behandlung ist schmerzfrei und bedarf keiner Betäubung oder Ähnlichem.

Kontaktieren Sie uns auch gerne. Wir haben sehr wirksame Methoden die „weißen Flecken“ zu behandeln und somit unsichtbar zu machen.


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